Donald Trump wird der nächste Präsident der USA. Fakt. Und diese Tatsache lehrt ganz viel über Akzeptanz. Denn angenehme oder zumindest erträgliche Umstände zu akzeptieren, ist etwas für Anfänger.
Was war
Diese Woche geht es mir im Rückblick nur um Donald Trump. Der Mann, der im Wahlkampf eine Mauer an der Grenze zu Mexiko bauen wollte, der Frauen, Journalisten, Migranten und viele andere beleidigte (eine Liste hat die „New York Times“ veröffentlicht), vor dem Journalisten, Politiker und Promis warnten, wird der mächtigste Mann der Welt. Viele Menschen demonstrieren seit jeden Abend gegen ihn, noch bevor er überhaupt im Amt ist. In Portland fielen sogar Schüsse (Quelle: spiegel.de/AFP) Und eine Freundin, die mit ihrem afroamerikanischen Mann und ihren beiden Kindern in Kalifornien lebt, postete bei Instagram und Facebook ein Foto von einer Sicherheitsnadel. Die Menschen in ihrer Nachbarschaft heften sie sich an ihre Kleidung – als Zeichen, das sich Angehörige von Minderheiten in ihrer Gesellschaft sicher fühlen können. Als ich das Bild sah, stiegen Tränen in mir auf.
Das Wahlergebnis platzte übrigens auch mitten in den Weltklimagipfel in Marrakesch. Experten sollen in Marokko die konkrete Umsetzung des ambitionierten Plans des Pariser Klimaabkommens ausarbeiten. Trumps Wahlversprechen: das Klimaabkommen kippen, genau wie die US-Umweltschutzbehörde EPA und Obamas „Clean Power Plan“ für mehr erneuerbare Energien. Stattdessen: Kohle. (Quelle: AP, hier handelsblatt.de)
Trumps umstrittensten Forderungen – wie das Aus für das Klimaabkommen und ein Einreisestopp für Muslime – sind übrigens in dieser Woche von seiner Webseite verschwunden. (Quelle: ntv.de)
Wut, Angst, Hoffnungslosigkeit, Hilflosigkeit, Resignation, Hass. So viele negative Gefühle wurden in dieser Woche losgetreten. Sie alle anzuerkennen und dann im Leben weiter zu gehen, ist eine echte Herausforderung. Aber sie lohnt sich.
Was kommt
Die UN-Klimakonferenz in Marokko endet am Freitag – und es gibt Ergebnisse.
Noch US-Präsident Barack Obama kommt zum Abschiedsbesuch nach Europa – nächste Woche ist er in Athen und Berlin. Diese Woche machten herzerwärmende Fotos aus dem Weißen Haus die Runde im Netz – eine Auswahl der 55 liebsten von Fotograf Pete Souza gibt es zum Beispiel bei der britischen Daily Mail.
Meine kleine Erleuchtung der Woche
Am Tag der US-Wahl war ich beim Web Summit in Lissabon, einer Konferenz der Digital-Branche. Und auch dort standen die 50.000 Teilnehmer, die vor allem aus Europa und den USA kamen, unter Schock. In Erinnerung geblieben ist mir Shailene Woodley, die mir zuvor weder als Schauspielerin noch als Aktivistin aufgefallen war (Shailene Woodley auf Twitter). Sie sagte: „We cannot let fear get in the way of progress.“ Ein Mutmacher, sich für unsere Welt einzusetzen – im Kleinen, Verborgenem und im Großen, Sichtbaren. Jede Kleinigkeit macht einen Unterschied.
Und jetzt – jetzt!
Wenn du dich jetzt zu einer Meditation hinsetzt, beginne deine Zeit für dich, indem du ein paar Momente lang deinen Atem beobachtest – wie er kommt und wie er geht. Achte heute danach ganz bewusst auf deine Gefühle, die in dir aufkommen. Lasse sie alle zu – egal, ob sie mit Trump, dem Weltklima oder deinem Nachbarn zu tun haben. Nimm dir heute besonders Zeit dafür, jede einzelne Emotion zu fühlen, egal ob „gut“ und „erwünscht“ oder „schlecht“. Lasse deine Gefühle danach ziehen wie Wolken. Sage dir in Gedanken beim Einatmen „Lass…“ und beim Ausatmen „… los“. Spüre nach, wie sich dein Körper anfühlt. Und genieße deinen inneren blauen Himmel – einen ruhigen, befreiten Geist.
Ich wünsche Dir eine Woche voller Mut und Liebe.
Deine Barbara
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Donald Trump wird der nächste Präsident der USA. Fakt. Und diese Tatsache lehrt ganz viel über Akzeptanz. Denn angenehme oder zumindest erträgliche Umstände zu akzeptieren, ist etwas für Anfänger.
Was war
Diese Woche geht es mir im Rückblick nur um Donald Trump. Der Mann, der im Wahlkampf eine Mauer an der Grenze zu Mexiko bauen wollte, der Frauen, Journalisten, Migranten und viele andere beleidigte (eine Liste hat die „New York Times“ veröffentlicht), vor dem Journalisten, Politiker und Promis warnten, wird der mächtigste Mann der Welt. Viele Menschen demonstrieren seit jeden Abend gegen ihn, noch bevor er überhaupt im Amt ist. In Portland fielen sogar Schüsse (Quelle: spiegel.de/AFP) Und eine Freundin, die mit ihrem afroamerikanischen Mann und ihren beiden Kindern in Kalifornien lebt, postete bei Instagram und Facebook ein Foto von einer Sicherheitsnadel. Die Menschen in ihrer Nachbarschaft heften sie sich an ihre Kleidung – als Zeichen, das sich Angehörige von Minderheiten in ihrer Gesellschaft sicher fühlen können. Als ich das Bild sah, stiegen Tränen in mir auf.
Das Wahlergebnis platzte übrigens auch mitten in den Weltklimagipfel in Marrakesch. Experten sollen in Marokko die konkrete Umsetzung des ambitionierten Plans des Pariser Klimaabkommens ausarbeiten. Trumps Wahlversprechen: das Klimaabkommen kippen, genau wie die US-Umweltschutzbehörde EPA und Obamas „Clean Power Plan“ für mehr erneuerbare Energien. Stattdessen: Kohle. (Quelle: AP, hier handelsblatt.de)
Trumps umstrittensten Forderungen – wie das Aus für das Klimaabkommen und ein Einreisestopp für Muslime – sind übrigens in dieser Woche von seiner Webseite verschwunden. (Quelle: ntv.de)
Wut, Angst, Hoffnungslosigkeit, Hilflosigkeit, Resignation, Hass. So viele negative Gefühle wurden in dieser Woche losgetreten. Sie alle anzuerkennen und dann im Leben weiter zu gehen, ist eine echte Herausforderung. Aber sie lohnt sich.
Was kommt
Die UN-Klimakonferenz in Marokko endet am Freitag – und es gibt Ergebnisse.
Noch US-Präsident Barack Obama kommt zum Abschiedsbesuch nach Europa – nächste Woche ist er in Athen und Berlin. Diese Woche machten herzerwärmende Fotos aus dem Weißen Haus die Runde im Netz – eine Auswahl der 55 liebsten von Fotograf Pete Souza gibt es zum Beispiel bei der britischen Daily Mail.
Meine kleine Erleuchtung der Woche
Am Tag der US-Wahl war ich beim Web Summit in Lissabon, einer Konferenz der Digital-Branche. Und auch dort standen die 50.000 Teilnehmer, die vor allem aus Europa und den USA kamen, unter Schock. In Erinnerung geblieben ist mir Shailene Woodley, die mir zuvor weder als Schauspielerin noch als Aktivistin aufgefallen war (Shailene Woodley auf Twitter). Sie sagte: „We cannot let fear get in the way of progress.“ Ein Mutmacher, sich für unsere Welt einzusetzen – im Kleinen, Verborgenem und im Großen, Sichtbaren. Jede Kleinigkeit macht einen Unterschied.
Und jetzt – jetzt!
Wenn du dich jetzt zu einer Meditation hinsetzt, beginne deine Zeit für dich, indem du ein paar Momente lang deinen Atem beobachtest – wie er kommt und wie er geht. Achte heute danach ganz bewusst auf deine Gefühle, die in dir aufkommen. Lasse sie alle zu – egal, ob sie mit Trump, dem Weltklima oder deinem Nachbarn zu tun haben. Nimm dir heute besonders Zeit dafür, jede einzelne Emotion zu fühlen, egal ob „gut“ und „erwünscht“ oder „schlecht“. Lasse deine Gefühle danach ziehen wie Wolken. Sage dir in Gedanken beim Einatmen „Lass…“ und beim Ausatmen „… los“. Spüre nach, wie sich dein Körper anfühlt. Und genieße deinen inneren blauen Himmel – einen ruhigen, befreiten Geist.
Ich wünsche Dir eine Woche voller Mut und Liebe.
Deine Barbara
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