Erlebst du auch manchmal das Gefühl von Flow? Wenn Du völlig aufgehst in dem, was Du tust, konzentriert und glücklich bist – und sogar Deine Umwelt sich anzupassen scheint? Ich liebe dieses Gefühl. Was uns aber vom Fließen abhält, ist innerer Widerstand. Wir stehen still, wehren uns, verkrampfen. In der Politik gab es diese Woche einige Widerstände: Angela Merkel und ihre CDU stehen sich beim Doppelpass unvereinbar gegenüber und das OSZE-Treffen in Hamburg endete ohne eine gemeinsame Abschlusserklärung.
Was war:
In Europa wurde diese Woche viel abgestimmt. Der italienische Premier Matteo Renzi trat zurück, weil sein Referendum für eine Parlamentsreform abgelehnt wurde. Zeit Online hat die „Republik der Neinsager“ portraitiert.
Italien steht vorübergehend ohne Regierung da – das soll sich aber nächste Woche ändern. In Österreich gewann der Ex-Grüne Alexander Van der Bellen die Wahl zum Bundespräsidenten – deutlich mit 53,8 Prozent.
Beim CDU-Parteitag in Essen ließ sich Angela Merkel wieder zur Vorsitzenden und damit zur Kanzlerkandidatin für die Bundestagswahl 2017 wählen. Sie erhielt 89,5 Prozent der Stimmen. Seit dem zweiten Tag sorgt ein Antrag der Jungen Union, die doppelte Staatsbürgerschaft aufzukündigen, für Streit. Die Delegierten nahmen den Antrag an. Merkel sagte, sie wolle dieses Thema weder in dieser Legislaturperiode bearbeiten noch mit in den Wahlkampf nehmen. Das wiederum regt (Quelle: welt.de)
13.000 Polizisten sicherten in Hamburg das Treffen der Organisation für Zusammenarbeit in Europa (OSZE) mit rund 50 Außenministern und insgesamt 1300 Delegierten. Demonstriert wurde wenig. Und das Ergebnis ist dürftig: Es gibt keine gemeinsame Abschlusserklärung – Schuld ist der Ost-West-Konflikt um Russland und die Ukraine. Außenminister Frank-Walter Steinmeier mahnte in einer Bilanz, die OSZE müsse „effektiver und handlungsfähiger“ werden.
Was kommt:
Donald Trump wird erst am 20. Januar als US-Präsident vereidigt, viele fragen sich mit einem Schaudern, wie seine Außenpolitik aussehen mag. Bei Perspective Daily habe ich diese Woche einen anderen, nachdenklichen gefunden: eine Männerfreundschaft zwischen Trump und Putin als Chance. Als ich zu lesen anfing, empfand ich übrigens einen inneren Widerstand. Ich finde, der Text hat sich gelohnt.
Meine kleine Erleuchtung der Woche:
„No mud, no lotus.“ Der Spruch ist mir auf Instagram begegnet. Manchmal ist die Welt voller Matsch, und manchmal nährt genau dieser Boden eine wunderschöne Blume. Was ist Dein Matsch, aus dem was Schönes entstehen kann?
Und jetzt – jetzt!
Meditieren und Flow gehören zusammen. Meine allgemeinen Tipps für Deine Meditationspraxis findest Du hier. Vielleicht bemerkst Du heute ja ein Kribbeln in Deinem Körper, eine fließende Energie. Versuche dich darauf zu konzentrieren, wenn Du Dich jetzt zurückziehst. Wenn Du magst, kannst Du dieses Mal im Liegen meditieren, um den Fluss noch deutlicher zu spüren. Lege Dich dafür gerade auf den Rücken, die Beine leicht geöffnet, die Arme etwas weg vom Körper. Die Handflächen zeigen nach oben, die Ohren streben weg von den Schultern. Sage Dir innerlich im Rhythmus Deines Atems: „Alles fließt“.
Ich wünsche Dir eine wundervolle Woche
Deine Barbara
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Das Foto mit dem Streichholz zu diesem Artikel stammt von Maja Dumat/Flickr, CC-BY 2.0.
Erlebst du auch manchmal das Gefühl von Flow? Wenn Du völlig aufgehst in dem, was Du tust, konzentriert und glücklich bist – und sogar Deine Umwelt sich anzupassen scheint? Ich liebe dieses Gefühl. Was uns aber vom Fließen abhält, ist innerer Widerstand. Wir stehen still, wehren uns, verkrampfen. In der Politik gab es diese Woche einige Widerstände: Angela Merkel und ihre CDU stehen sich beim Doppelpass unvereinbar gegenüber und das OSZE-Treffen in Hamburg endete ohne eine gemeinsame Abschlusserklärung.
Was war:
In Europa wurde diese Woche viel abgestimmt. Der italienische Premier Matteo Renzi trat zurück, weil sein Referendum für eine Parlamentsreform abgelehnt wurde. Zeit Online hat die „Republik der Neinsager“ portraitiert.
Italien steht vorübergehend ohne Regierung da – das soll sich aber nächste Woche ändern. In Österreich gewann der Ex-Grüne Alexander Van der Bellen die Wahl zum Bundespräsidenten – deutlich mit 53,8 Prozent.
Beim CDU-Parteitag in Essen ließ sich Angela Merkel wieder zur Vorsitzenden und damit zur Kanzlerkandidatin für die Bundestagswahl 2017 wählen. Sie erhielt 89,5 Prozent der Stimmen. Seit dem zweiten Tag sorgt ein Antrag der Jungen Union, die doppelte Staatsbürgerschaft aufzukündigen, für Streit. Die Delegierten nahmen den Antrag an. Merkel sagte, sie wolle dieses Thema weder in dieser Legislaturperiode bearbeiten noch mit in den Wahlkampf nehmen. Das wiederum regt (Quelle: welt.de)
13.000 Polizisten sicherten in Hamburg das Treffen der Organisation für Zusammenarbeit in Europa (OSZE) mit rund 50 Außenministern und insgesamt 1300 Delegierten. Demonstriert wurde wenig. Und das Ergebnis ist dürftig: Es gibt keine gemeinsame Abschlusserklärung – Schuld ist der Ost-West-Konflikt um Russland und die Ukraine. Außenminister Frank-Walter Steinmeier mahnte in einer Bilanz, die OSZE müsse „effektiver und handlungsfähiger“ werden.
Was kommt:
Donald Trump wird erst am 20. Januar als US-Präsident vereidigt, viele fragen sich mit einem Schaudern, wie seine Außenpolitik aussehen mag. Bei Perspective Daily habe ich diese Woche einen anderen, nachdenklichen gefunden: eine Männerfreundschaft zwischen Trump und Putin als Chance. Als ich zu lesen anfing, empfand ich übrigens einen inneren Widerstand. Ich finde, der Text hat sich gelohnt.
Meine kleine Erleuchtung der Woche:
„No mud, no lotus.“ Der Spruch ist mir auf Instagram begegnet. Manchmal ist die Welt voller Matsch, und manchmal nährt genau dieser Boden eine wunderschöne Blume. Was ist Dein Matsch, aus dem was Schönes entstehen kann?
Und jetzt – jetzt!
Meditieren und Flow gehören zusammen. Meine allgemeinen Tipps für Deine Meditationspraxis findest Du hier. Vielleicht bemerkst Du heute ja ein Kribbeln in Deinem Körper, eine fließende Energie. Versuche dich darauf zu konzentrieren, wenn Du Dich jetzt zurückziehst. Wenn Du magst, kannst Du dieses Mal im Liegen meditieren, um den Fluss noch deutlicher zu spüren. Lege Dich dafür gerade auf den Rücken, die Beine leicht geöffnet, die Arme etwas weg vom Körper. Die Handflächen zeigen nach oben, die Ohren streben weg von den Schultern. Sage Dir innerlich im Rhythmus Deines Atems: „Alles fließt“.
Ich wünsche Dir eine wundervolle Woche
Deine Barbara
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Das Foto mit dem Streichholz zu diesem Artikel stammt von Maja Dumat/Flickr, CC-BY 2.0.