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Mindful News #5: Warum 2016 keine Schuld an schlechten Nachrichten trägt

„2016, verpiss dich!“ Sätze wie diese sind mir in den letzten Tagen immer wieder begegnet. Als sei dieses Jahr verantwortlich für Terror, Tod und Wahlergebnisse. Wer 2016 personifiziert und beschuldigt, zieht sich selbst aus der Verantwortung. Auch ich fand die letzten zwölf Monate herausfordernd – und ich denke dabei sowohl an das Weltgeschehen als auch an persönliche Erlebnisse. Ich fühle mich einigermaßen erschöpft am Ende dieses Jahres. Aber ich habe trotzdem Grund, dankbar zu sein. Dir fällt nichts ein? Hier eine kleine Inspiration: Das Zeit Magazin hat einen Überblick über Dinge zusammengestellt, die 2016 richtig gut liefen.

Was war

Sänger George Michael („Last Christmas“) starb mit 53, Schauspielerin Carrie Fisher (Prinzessin Lea) aus „Star Wars“ mit 60, ihre Mutter Debbie Reynolds 85-jährig einen Tag nach ihr. Mir hat dazu diese Woche dieser Text gefallen. Die These: Nicht 2016 hat so viele Popstars zu früh aus dem Leben gerissen, sondern Drogenkonsum.

In Syrien haben Russland und die Türkei eine Waffenruhe ausgehandelt – sollte sie halten, können im Januar Friedensverhandlungen beginnen. Allerdings ist die Waffenruhe brüchig: Es wurden Luftangriffe der syrischen Truppen und Gefechte gemeldet. (Quelle: ntv.de)

Die ruhige Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr hat Bundesverbraucherminister Christian Schmidt von der CSU für seine politische Botschaft genutzt: Die vegane Wurst soll nicht mehr „Wurst“ heißen dürfen – und was „Schnitzel“ heißt, darf kein Gemüse enthalten. Alles andere sei „irreführend“. Christian Schmidt hat da vielleicht selbst etwas verwechselt – nämlich Politik und Lobbyismus, heißt es in diesem Kommentar im Handelsblatt. Um gesunde Ernährung scheint es ihm jedenfalls nicht zu gehen. Ich musste über seinen Vorschlag schmunzeln – ich kann mir nicht vorstellen, dass er 2017 eine Rolle spielen wird.

Was kommt

Morgen ist schon 2017! Und damit kommen wir schon zum nächsten Punkt:

Meine kleine Erleuchtung der Woche

Vorsätze fürs neue Jahr bringen nichts. Jedenfalls bei niemandem, den ich kenne. Mehr Sport machen, abnehmen, jeden Tag was Gesundes kochen – mit diesen Befehlen ins neue Jahr zu starten, geht sehr wahrscheinlich schief. Frustrierend.

Ich versuche es dieses Jahr stattdessen schon zum zweiten Mal mit der Frage: Wie will ich mich nächstes Jahr fühlen? Und was kann ich dafür tun, um dieses Gefühl in mein Leben zu holen? 2016 hat das für mich ziemlich gut geklappt. Und wie findet man heraus, wie man sich so fühlen will? Frei? Verbunden? Sicher? Abenteuerlustig? Oder ganz anders? Das habe ich vor einem Jahr mit diesem Artikel auf dem Yoga-Blog „Fuck lucky go happy“ gelernt. Vielleicht ist das ja auch was für dich.

Und jetzt – jetzt!
Gerade zum Jahreswechsel ist Dankbarkeit ein großes Thema. Bringe heute die Dinge mit in deine Meditation, für die du dankbar bist. Am besten schreibst du sie alle auf einen Zettel und setzt oder legst dich dann für ein paar Minuten hin, schließt die Augen, tauchst in die Stille ein – und in das Gefühl der Dankbarkeit. Weitere Tipps für Deine Meditation habe ich hier gesammelt.

Ich wünsche Dir ein schönes Jahr 2017!

Deine Barbara

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Das Feuerwerk-Foto stammt von Oliver Hallmann/Flickr, CC-BY 2.0.