Reicht eine Woche, um das Ergebnis der US-Wahl zu verdauen? Und was heißt das eigentlich? Während ich noch dabei bin, meine Ängste zu benennen und loszulassen, stellt der künftige US-Präsident Donald Trump sein Team zusammen.
Was war
Trumps Chefberater wird Stephen Bannon, bisher Chef der rechten Nachrichten-Webseite „Breitbart“. Mit Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Zetern gegen das „politische Establishment“ macht „Breitbart“ Klicks. Wer Chancen auf Ministerposten in Trumps Regierung hat, hat „Zeit Online“ zusammen gestellt.
Unsere Ängste loszulassen heißt übrigens nicht, sie zu vergessen oder zu verdrängen. Ein Kommentar auf Spiegel Online hat mich sehr berührt. Marc Pitzke schreibt:
„Ein adrettes Pärchen sitzt am Rande (eines Weihnachtsmarkts) und redet, wie gerade die meisten New Yorker, über Politik. Der Mann beruhigt seine Freundin: „Alles wird gut.“So beginnt sie, die Normalisierung, die Verharmlosung, die Akzeptanz – in den Medien, in der Politik und auf dem Weihnachtsmarkt. Donald Trump? Der ist doch gar nicht so schlimm?“
Die Klimakonferenz in Marrakesch ist beendet, die Experten haben einen Fahrplan vorgelegt. Die wichtigsten Ergebnisse (Quellen: geo.de, tagesschau.de):
- Die Klimaschutzvereinbarungen bleiben freiwillig – Sanktionen gegen Staaten, die sich nicht an das Pariser Abkommen halten, wird es also nicht geben.
- Vieles wurde vertagt. Offen ist zum Beispiel noch, wer für kleine Inselstaaten aufkommt, die vom Klimawandel besonders bedroht sind.
- 45 Staaten haben angekündigt, dass sie aus Kohle, Öl und Gas völlig aussteigen wollen und das bis zur Mitte des Jahrhunderts. Der Zeitplan ist allerdings vage.
- Der Regierungschef der Fidschi-Inseln, Frank Bainimarama, lud Trump zu einem Besuch in den Inselstaat ein, um sich persönlich von den Folgen der Erderwärmung zu überzeugen. Fidschi gehört zu den kleinen Inselstaaten, die von den Folgen des Klimawandels besonders bedroht sind.
Die Fälle von Vogelgrippe häufen sich in Deutschland. In Schleswig-Holstein, Bayern, Berlin, Hamburg, NRW grassiert das Virus, Tausende von Hühnern und Gänsen werden in den Ställen gekeult. Auf den Menschen ist die Krankheit nicht übertragbar. Fragen und Antworten gibt es zum Beispiel bei der „Berliner Morgenpost“.
Was kommt
Angela Merkel will am Sonntag verkünden, ob sie noch einmal Kanzlerin werden will. Die bange Frage: Kann „so etwas“ wie Donald Trump auch 2017 in Deutschland passieren? Die AfD feierte in diesem Jahr schon bei Landtagswahlen Erfolge – ihr Wahlkampf mit der Angst vor mehr vom Fremden, also Flüchtlingen und Migranten, scheint zu wirken. „Breitbart“ will übrigens auch nach Deutschland expandieren (Quelle: welt.de).
Meine kleine Erleuchtung der Woche
… ist dieses Mal ein Zitat:
„Be the change you want to see in the world.“ (Mahatma Gandhi)
Ich habe diese Woche viel über Akzeptanz nachgedacht. Kann ich Donald Trump akzeptieren – in allen Konsequenzen? Mir fällt das schwer. Dann wurde mir aber klar: Akzeptieren heißt nicht gutheißen. Ich nehme wahr, dass in den USA Menschen die Macht übernehmen, die anderen mit Hass begegnen. Und daraus kann ich mein eigenes Verhalten ableiten – und die Welt im Kleinen verändern.
Und jetzt – jetzt!
Nimm dir jetzt gern ein paar Minuten Zeit. Setze oder lege dich an einen Ort, an dem du ungestört bist und beginne deine Meditation mit einigen bewussten Atemzügen – atme durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus. Lass danach den Atem ganz natürlich fließen.
Wenn du möchtest, kannst du dabei innerlich im Rhythmus deines Atems ein Mantra sprechen: „Alles fließt.“
Verändere die Welt! Alles Liebe!
Deine Barbara
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Reicht eine Woche, um das Ergebnis der US-Wahl zu verdauen? Und was heißt das eigentlich? Während ich noch dabei bin, meine Ängste zu benennen und loszulassen, stellt der künftige US-Präsident Donald Trump sein Team zusammen.
Was war
Trumps Chefberater wird Stephen Bannon, bisher Chef der rechten Nachrichten-Webseite „Breitbart“. Mit Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Zetern gegen das „politische Establishment“ macht „Breitbart“ Klicks. Wer Chancen auf Ministerposten in Trumps Regierung hat, hat „Zeit Online“ zusammen gestellt.
Unsere Ängste loszulassen heißt übrigens nicht, sie zu vergessen oder zu verdrängen. Ein Kommentar auf Spiegel Online hat mich sehr berührt. Marc Pitzke schreibt:
„Ein adrettes Pärchen sitzt am Rande (eines Weihnachtsmarkts) und redet, wie gerade die meisten New Yorker, über Politik. Der Mann beruhigt seine Freundin: „Alles wird gut.“So beginnt sie, die Normalisierung, die Verharmlosung, die Akzeptanz – in den Medien, in der Politik und auf dem Weihnachtsmarkt. Donald Trump? Der ist doch gar nicht so schlimm?“
Die Klimakonferenz in Marrakesch ist beendet, die Experten haben einen Fahrplan vorgelegt. Die wichtigsten Ergebnisse (Quellen: geo.de, tagesschau.de):
Die Fälle von Vogelgrippe häufen sich in Deutschland. In Schleswig-Holstein, Bayern, Berlin, Hamburg, NRW grassiert das Virus, Tausende von Hühnern und Gänsen werden in den Ställen gekeult. Auf den Menschen ist die Krankheit nicht übertragbar. Fragen und Antworten gibt es zum Beispiel bei der „Berliner Morgenpost“.
Was kommt
Angela Merkel will am Sonntag verkünden, ob sie noch einmal Kanzlerin werden will. Die bange Frage: Kann „so etwas“ wie Donald Trump auch 2017 in Deutschland passieren? Die AfD feierte in diesem Jahr schon bei Landtagswahlen Erfolge – ihr Wahlkampf mit der Angst vor mehr vom Fremden, also Flüchtlingen und Migranten, scheint zu wirken. „Breitbart“ will übrigens auch nach Deutschland expandieren (Quelle: welt.de).
Meine kleine Erleuchtung der Woche
… ist dieses Mal ein Zitat:
„Be the change you want to see in the world.“ (Mahatma Gandhi)
Ich habe diese Woche viel über Akzeptanz nachgedacht. Kann ich Donald Trump akzeptieren – in allen Konsequenzen? Mir fällt das schwer. Dann wurde mir aber klar: Akzeptieren heißt nicht gutheißen. Ich nehme wahr, dass in den USA Menschen die Macht übernehmen, die anderen mit Hass begegnen. Und daraus kann ich mein eigenes Verhalten ableiten – und die Welt im Kleinen verändern.
Und jetzt – jetzt!
Nimm dir jetzt gern ein paar Minuten Zeit. Setze oder lege dich an einen Ort, an dem du ungestört bist und beginne deine Meditation mit einigen bewussten Atemzügen – atme durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus. Lass danach den Atem ganz natürlich fließen.
Wenn du möchtest, kannst du dabei innerlich im Rhythmus deines Atems ein Mantra sprechen: „Alles fließt.“
Verändere die Welt! Alles Liebe!
Deine Barbara
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